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Aktuelles

Auf der Kreuzfahrt ins Glück...

Zogen Kreuzfahrer einst in die Fremde, um dort ihr Glück (sprich: vor
allem Beute) zu suchen, so ziehen Kreuzfahrer heute über’s Meer, um… ja,
was eigentlich zu finden??


…ein literarischer Abend um das Thema „Kreuzfahrt“.

Freitag, 24.11.2017 – 19.30 Uhr


MehrWertKultur
Nobleestraße 13a
21075 Hamburg

Auf der Kreuzfahrt ins Glück…



Zogen Kreuzfahrer einst in die Fremde, um dort ihr Glück (sprich: vor
allem Beute) zu suchen, so ziehen Kreuzfahrer heute über’s Meer, um… ja,
was eigentlich zu finden??



…ein literarischer Abend um das Thema „Kreuzfahrt“.



Der Ich- Erzähler des Romans */Ocean King. Was einer unter Deck erleben
kann/* will der Tristesse einer Pariser Banlieue entkommen. Mehr aus Jux
meldet er sich auf eine Stellenanzeige einer Kreuzfahrtreederei und
landet als Handlanger auf einem Kreuzfahrtriesen. Das „Jerusalem“ aller
Angestellten im dunklen Bauch des Schiffes ist ein Platz mit Blick auf
das Meer. Doch davon gibt es wenige. Der algerisch- französische Autor
*/Slimane Kader/* hat zum Glück kein Sozialdrama gebastelt, sondern
einen sehr lustigen, manchmal skurrilen Roman.

Was sucht der Privatdetektiv Onno Viets auf dem Kreuzfahrtschiff? Man
weiß es nicht so genau. Er soll einen exzentrischen Künstler begleiten,
der wiederum weiß, was er sucht: Das Herz einer jungen Sängerin zu
gewinnen, die die Gäste an Bord unterhält. Angesichts des langsam
vorrückenden Alters und des Charakters der beiden voraussehbar
erfolglos; der eine ein Bilderbuch- St.Paulianer (Marke sympathischer
Looser, Hartzer und Bewegungslos- Sportler) und der andere ein
Bilderbuch- Exzentriker (körperlich abgewrackt und zwischen Größenwahn,
Depression und allgemeiner Menschenverachtung schwankend). Neurotisch
allerdings alle beide.
/*Frank Schulz – Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen.*/

Was Ippolit Worobjaninow und Ostap Bender auf dem Wolgadampfer
„Skrjabin“ suchen, ist dagegen ganz einfach: Stühle. In einem ihrer
einstmals 12 Esszimmerstühlen hat die ehemals adelige Schwiegermutter
Worobjaninows während der Revolution ihre Juwelen versteckt, um sie vor
der Beschlagnahmung durch die Bolschewiki zu retten. Nur: Dummerweise
beschlagnahmten diese die Stühle. Zehn Jahre später stirbt sie. Nach der
Beerdigung liefert sich ihr Schwiegersohn und der aalglatte Gauner
Bender (auch „Der große Kombinator“ genannt) um die Stühle einen
furiosen Wettlauf mit dem orthodoxen Priester Fjodor. Eine Episode
dieser Satire spielt auf besagtem Wolgadampfer. Die staatliche
Lotteriekommission (nebst umfangreichem künstlerischen Gefolge)
verspricht auf der Reise flussabwärts den Menschen das Glück des
Kommunismus in Form von Lotteriegewinnen. Und wer noch Geld über hat,
kann staatliche Schuldscheine kaufen. In der Kabine des
Kommissionsleiters sind vier der Stühle und irgendwie müssen die beiden
auf das Schiff…
*/Ilja Ilf / Jewgeni Petrow – Zwölf Stühle/*



Freitag, 24.11.2017 – 19.30 Uhr



MehrWertKultur
Nobleestraße 13a
21075 Hamburg

Heimfeld bleibt Slamort!

„Heimfeld ist Reimfeld“ ist seit Juni 2017 Geschichte, aber der Verein Contrazt e.V. sorgt dafür, dass Heimfeld auch weiter einen Poetry Slam hat. Der Low Budget Slam findet am Samstag, dem 25.11. 2017, 19:30 Uhr, Treffpunkthaus Heimfeld, Friedrich-Naumann-Straße 9, statt. Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Arne Poeck, vielfacher Teilnehmer bei deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften, wird durch den Abend führen, 8 Poetinnen und Poeten, darunter die ehemalige Co-Moderatorin von „Reimfeld“, sind am Start.
Auftretende
- Misse
- Sarah Krenz
- Christopher Lumpe
- Lotta Emilia
- Andreas Stadler
- Oliver Riek
- Meike Schefe
- Jonas Stiefel
- Daniel Romaker

für das musikalische Rahmenprogramm sorgt John Doe mit eigenen Liedern

Die Veranstaltung wird durchgeführt von Stat3lslam und Contrazt e.V.

Wer mitlesen will: Kontakt: slam <ät> literatten <punkt> net



MehrWertKultur Nobleestraße13a

ist der von contraZt e.V. betriebene Kulturtreff in Heimfeld

Hier gibt es ein umfangreiches Angebot an Büchern, CD’s, DVD’s, Videos, Schallplatten, Gesellschaftsspielen und Puzzles für Erwachsene. Jeder Besucher kann drei Teile kostenlos mitnehmen. Um immer ein gutes Angebot zu haben brauchen wir natürlich Ihre gut erhaltenen Sachspenden. Außerdem kann man hier lesen, sich unterhalten und kostenlos über FREIFUNK im Netz surfen.
Freifunk steht für freie Kommunikation in digitalen Datennetzen
Wir verstehen frei als öffentlich zugänglich, nicht kommerziell, im Besitz der Gemeinschaft und unzensiert.
Über unseren Farblaserdrucker kann jeder seine Dokumente ausdrucken. Papier bitte mitbringen.

Zur Zeit bieten wir kostenlose Nähkurse für Kinder und Strickkurse für Erwachsene an. Außerdem finden bei uns regelmäßige Lesungen statt.
Wer also Ideen und Energie für weitere regelmäßige Kurse oder Veranstaltungen hat ist herzlich eingeladen bei uns Aktiv mitzumachen.
Bei Interesse bitte eine Mail an post@contrazt.de schicken oder im Kulturtreff nachfragen.

Unsere Mitarbeiter arbeiten Alle in Ihrer Freizeit. Um die Miete für den Kulturtreff zu finanzieren brauchen wir natürlich auch Geldspenden. Wir bekommen keine öffentliche Förderung

Wie kann ich MehrWertKultur finanziell unterstützen?

Sie können Mitglied in unserem Verein ContraZt e.V. werden und/oder uns mit einer Geldspende unterstützen.

Spenden an:

ContraZt e. V.
Evangelische Bank eG
IBAN: DE97520604100006440126
BIC: GENODEF1EK1


oder in die contraZt e.V. Spendendose

Nobleestraße 13a,
21075 Hamburg-Heimfeld

Tel.: 0176 - 32 85 91 14
(Nur während der Öffnungszeiten)

HIER SIND IMMER ÜBER 10.000 BÜCHER VERFÜGBAR
Außer Bücher gibt es natürlich noch viele andere Medien.

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